Sicherheitstipps

Für jeden Einbrecher ist es eine Freude, wenn eine Türe offensichtlich ungesichert und leicht zu überwinden ist. Dabei spielt nicht so sehr der Zylinder (landläufig als das "Schloss" bezeichnet) eine große Rolle, sondern die scheinbare Beschaffenheit der Türeinheit.

Offensichtliche Mängel und damit geradezu eine Einladung an Einbrecher:

  • Beschlag ist von außen verschraubt

  • kein Sicherheitsbeschlag vorhanden;

  • der Zylinder ragt ungesichert mehr als 3 mm heraus;

  • Bänder sind von außen sichtbar, nicht gegen Ausheben gesichert;

  • die Türe hat "Luft" sodass ein Brecheisen ganz einfach angesetzt werden kann,

  • es ist nur ein Hauptschloss vorhanden;

  • die Türe ist nicht zumindest mit einem Sicherheitsbalkenschloss ausgerüstet;

Auch eine Vereinfachung für das mühelose Eindringen in Wohnungen sind Zentralschließanlagen, bei denen von der Haustüre über den Postkasten, Kellertüre bis zur Wohnungstüre alles mit dem gleichen Schlüssel gesperrt werden kann.

Durch entsprechende Manipulationen kann u.U. aus einem vorhandenen Schloss (z.B. dem vom Postkasten) ein Schlüssel nachgefertigt werden.

Daher lautet die erste Regel bei diesen Zentralschließanlagen: es sollte auf jeden Fall ein mit einem anderen Schlüssel zu sperrendes Zusatzschloss – sei es nun ein Kastenschloss oder noch besser ein Balken- bzw. Panzerriegel oder eine andere Mehrfachverriegelung – her.